Sonntag, 5. Dezember 2021: Von Perfektion, Banausen und dem Schreiben

Heute nach dem Aufstehen habe ich noch einmal darüber nachgedacht, dass man doch vielleicht so leben sollte, dass es der beste Tag des Lebens wird. Womit wir wieder beim Winterschlaf wären. Zumindest manchmal.

Denn das wird nach einiger Zeit ja auch etwas redundant, oder?

Ich müsste ja jedes Mal den vorherigen Tag übertreffen.

Das wäre so anstrengend, dass es ein so perfekter Tag gar nicht mehr werden kann. Also überlege ich heute einfach, was zu diesem fehlen würde.

Daher schlafe ich erst einmal aus und warte auf mein Frühstück ans Bett. Das kommt aber nie. Ein perfekter Tag bräuchte schon einen Butler. Da ich den nicht habe, muss ich wohl oder übel selbst in die Küche gehen, wo meine Mitbewohnerin, mein Mitbewohner, dessen Schwester und die Nichte bereits frühstücken. Offenbar gefällt ihnen der Toast mit dem eingebrannten Brückentor nicht so gut. Banausen.

Den Nachmittag habe ich damit verbracht, alles vom Roman noch einmal neu zu schreiben, was ich bisher geschrieben habe. Normalerweise ist das eine ganz schlechte Idee. Man sollte erst einmal alles niederschreiben und erst dann, wenn alles fertig ist, überarbeiten. Da mir das mittendrin einfällt, höre spontan auf, und setze da an, wo ich zuletzt aufgehört habe. Und was soll ich sagen? Nach mehreren Stunden habe ich weitere 20 Seiten geschrieben, die gut sind, aber weder zum ursprünglichen noch zum revidierten Anfang passen. Aber zum Überarbeiten ist auch später noch Zeit.

Der Titel des Romans sei an dieser Stelle übrigens bereits verraten: Das Tal.

Sehr vielsagend und auch nicht sonderlich gut. Darum gibt es morgen einen neuen. Stay tuned.

(Denglisch ftw!)

Heute leider etwas kürzer. Aber es ist ja auch der zweite Advent. Das muss man auch erst einmal verdauen.

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