Donnerstag, 23. Dezember 2021: Von Geschenken, Inhalten und Fazit

Mein Weihnachtsfest verbringe ich seit Jahren mit der Familie meines Mitbewohners. Klassisch familiärer wird es kaum. Ich habe eben ganz viel Text gelöscht, in dem stand, was ich den Menschen schenke. Dass die das aber vielleicht lesen, fiel mir erst ein, als ich bereits alles geschrieben hatte.

Nun sitze ich hier in meinem Zimmer, eine inhaltsleere Seite vor mir. Und inklusive heute noch zwei Tage, die gefüllt werden wollen. Nur tu ich derzeit nichts. So ein Ende eines kleinen Abenteuers ist immer eine kleine Zäsur. Man muss erst einmal herunterkommen, sich daheim akklimatisieren und manchmal fällt man sogar in ein kleines Loch des Nichts und der Leere.

Tatsächlich arbeite ich weiter am Roman. Die letzten Tage haben mir, was die Inspiration angeht, sehr gut getan. Und zum Glück habe ich nicht immer genug Zeit gehabt, alles detailliert aufzuschreiben. Wenn ich nochmal all die Einträge lese, fällt mir immer mehr auf, wie gut mein Roman dagegen klingt. Aber das hier ist eben auch nur ein Blog. Literarisch nicht wertvoll. Eher eine Unterstützung, um meine Gedanken zu sortieren und meine Schreibfinger weiterleben zu lassen. Vielleicht liest es ja der eine oder die andere und zieht irgendetwas daraus, interpretiert irgendetwas hinein, schmunzelt hier und da und freut sich, jeden Tag etwas Neues zu lesen. Es sei euch gegönnt. Ich bin schon froh, dass es literarisch wertvoller ist, als die Serie, an der ich geschrieben habe.

Insgesamt bin ich doch recht zufrieden mit dem Blog. Aber für ein Fazit bin ich eigentlich noch einen Tag zu früh. Morgen ist der letzte Tag. Da muss es eigentlich noch einmal krachen!

Aber wer mich kennt, dürfte wissen, dass das nicht passiert. Ich weiß es ja selbst noch nicht, aber eigentlich erwarte ich von mir nicht mehr, als ein kleines Abschlussgedicht. Wir werden uns überraschen lassen müssen.

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